Willkommen bei der Kieferer SPD

SPD-Urgestein Hans Meyerl für 50 Jahre Engagement geehrt

Ortsverein


„50 Jahre ehrenamtliches Engagement für die Kieferer SPD ist Spiegelbild einer beeindruckenden Lebensleistung“, sagte Albert Gstatter als Vorsitzender der Orts-SPD. Unter großem Applaus der Versammlungsteilnehmer ehrte er damit Hans Mayerl. Viele Jahre war er aus der Kommunalpolitik nicht wegzudenken. Für stolze 40 Jahre Mitgliedschaft bekamen Hildegart Quadt, Karl-Heinz Oschwald, Erna Sturm, Gerda Pohl und Erich Ellmerer die Ehrenurkunde.

Mit zahlreichen Aktivitäten ist die Orts-SPD im Gemeindeleben verhaftet. Gstatter erinnerte beispielhaft an die Flohmärkte, die Daxnaktion, den Kinderfasching und das Schafkopfturnier. „Sehr erfolgreich waren wir auch bei der Kieferer Stockschützen-Meisterschaft,“ so der Vorsitzende. Zu mehr politischer Diskussionen will die Orts-SPD mit der Einrichtung eines regelmäßigen Stammtisches einladen Verstärken werden soll auch die Präsenz vor Ort. So besichtigte man vor kurzem das BRK-Heim und informierte sich aus erster Hand über die beeindruckenden Einsatzzahlen der „Helfer vor Ort“.
Zweiter Bürgermeister Hans Hanusch ließ sich dabei bestätigten, dass die Nachtbesetzung der Rettungswache dringend erforderlich sei. Roland Schmidt nutzte als Verbandsrat des Rettungszweckverbandes die folgende Sitzung zur Beantragung einer erneuten Prüfung. „Die Einsatzzahlen sprechen da eine klare Sprache,“ so Schmidt. Dem Antrag wurde einstimmig entsprochen, die Nachtbesetzung wird erneut
geprüft.

Keine Überraschungen gab es bei den anstehenden Neuwahlen. Albert Gstatter erhielt ein einstimmiges Votum als Vorsitzender mit seinem Stellvertreter Ralf Wieser. Die Position des Schriftführers übernimmt Roland Schmidt, Kassier bleibt Hans Hell. Als Beisitzer fungierten Georg Weißenbacher, Karin Scherlin, Stephan Helmstreit, Margarethe Kaffl und Helga Schmidt. Besonders freuten sich die Mitglieder, dass auch Hans Mayerl wieder in den Vorstand ging. Er will sich um die Anliegen der älteren Mitbürger kümmern.

Um die Zukunft der Gemeinde ging es beim Referat von Roland Schmidt, Sprecher des Kieferer Bündnis für Familie. Er überzeugte die Zuhörer, dass die Kommune alles tun muss, um junge Familien zu halten und anzulocken. Schmidt: „Junge Familien bedeuten Nachwuchs, Facharbeiter, Existenzgründer, Finanzkraft und kulturelles Leben.“ Ziel sei es , familienfreundlichster Wohnort im Inntal zu werden. Bei den jungen Menschen in der Region müsse sich verhaften, dass man nirgends sein Nest besser bauen könne als in Kiefersfelden. Dies wolle man mit den Aktivitäten des Bündnisses, das bewusst parteifrei ausgerichtet sei, unterstützen. Auftakt soll das Gründungs- und Familienfest am Samstag, 12. Juni, von 14.00-17.00 Uhr im Kohlstadtpark werden.

Bild: Für Jahrzehnte des Engagement bei der SPD ehrte Albert Gstatter (re.) die langjährigen Mitglieder (v.l.) Karl-Heinz Oschwald, Hans Meyerl, , Gerda Pohl und stellv. Landrat Erich Ellmerer.