Nach deutlichen Worten der Ablehnung aus Oberaudorf und Raubling stellen sich die Kieferer SPD-Gemeinderäte demonstrativ hinter das Projekt Aventura: "Wir haben durch Zementwerkschließung, Grenzöffnung und Marmorwerkaufgabe 1000 Arbeitsplätze verloren - mit schweren Folgen für unsere Gemeinde. Wenn jetzt durch das Aventura-Projekt über 200 Arbeitsplätze entstehen, ist für uns ein klares Ja Pflicht im Interesse der Bürger."
Bedenken der Nachbarorte sind kommunalpolitisch zu verstehen, aber nicht hilfreich. Kreis- und Gemeinderat Roland Schmidt: "Wenn das Projekt nicht in Kiefersfelden entsteht, wird es -wieder einmal - in Tirol verwirklicht. Das können die bayerischen Nachbargemeinden nicht wirklich wollen." 2. Bürgermeister Hans Hanusch legt nach: "Durch Aventura könnten wir Kaufkraft in Bayern halten, viele Arbeitsplätze schaffen, mehr Steuereinnahmen erzielen und den Spezialgeschäfte in den umliegenden Ortschaften viele Neukunden zuführen. Womöglich Neiddebatten zu beginnen wäre Unsinn."
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Veröffentlicht am 02.06.2010